Datum: 12.04.2006

Quelle: NDR


Höhepunkte im Oster-Programm des NDR Fernsehens

Das NDR Fernsehen bietet an den Osterfeiertagen von Karfreitag bis Ostermontag in seinem Sonderprogramm viele Höhepunkte.

Hier einige ausgewählte Sendungen für Sonnabend, 15. April:


ab 23.30 Uhr: Die Pommern-Preußen-Nacht

23.30 Uhr: Eine Reise durch Pommern - Von Stettin nach Danzig
Pommern - jahrzehntelang war die einst preußische Provinz durch den Eisernen Vorhang in fast unerreichbare Ferne gerückt. Zwei Millionen Deutsche lebten bis Ende des Zweiten Weltkrieges in Hinterpommern, zwischen Stettin und dem Flüsschen Piasnitz an der Grenze zu Westpreußen. Sie mussten ihre Heimat 1945 verlassen; Polen wurden dort angesiedelt, Menschen, die ihre Heimat ebenfalls verloren hatten, denn ein großer Teil Ostpolens wurde Weißrussland zugeschlagen. Aus Pommern wurde damals Pomorze. Wolfgang Wenger zeigt in seinem Film, dass nach einer langen Zeit des Argwohns nun auf beiden Seiten der Oder das Interesse an guter Nachbarschaft wächst.

0.15 Uhr: Eine Reise durch Hinterpommern - Land am Meer
Pommern - Land am Meer. Das ist das Gebiet zwischen Swinemünde und Leba, zwischen Koszalin und Neustettin. Carola Fritz und Kai Nickel reisen mit ihrem Polski Fiat, hoch zu Ross oder mit dem Schiff durch Hinterpommern - das heutige Westpommern in Polen. Auf ihrem Weg entlang der polnischen Ostseeküste treffen sie auf Deutsche, die in Polen leben, auf Ranger im Nationalpark Wollin, auf Fischer in Mistroy und einen außergewöhnlichen Künstler, der in den Grotten am Stadtrand von Swinemünde lebt.

1.15 Uhr: Wollin in Pommern - Usedoms polnische Schwester Die polnische Insel Wollin bildet mit Usedom eine Barriere vor der Odermündung, die das sanfte Stettiner Haff vor der Ostsee schützt. Landschaftlich gleichen sich die beiden Eilande sehr, doch ist Wollin bis heute vom Massentourismus verschont geblieben. Der Film von Hartmut Idzka zeigt aber auch, dass sich die Seebäder langsam beginnen -fein zu machen-. Schon in einigen Jahren könnten sie zur Konkurrenz der noblen Seebäder auf Usedom werden.

2.00 Uhr: Eine Herbstreise durch Westpreußen - Von Thorn nach Hela
Auf seiner Herbstreise durch das ehemalige Westpreußen besuchte Wolfgang Wegner bekannte und unbekannte Ecken für den NDR. Die erste Station des Fernsehteams ist die Marienburg, am rechten Ufer der Nogat. Von hier aus regierten die Hochmeister des Deutschen Ordens. Das an der Weichsel gelegene Thorn war zu deutscher Zeit unter anderem durch die Thorner Kathrinchen, eine Lebkuchenspezialität, bekannt. Heute haben sie einen polnischen Namen, aber gebacken werden sie immer noch nach dem alten Rezept.

2.45 Uhr: Wildes Masuren
Masuren - das sind dunkle Wälder, klare Flüsse und tiefblaue Seen. Tiere, die in vielen Teilen Europas längst verschwunden sind, bevölkern diese Landschaft im Nordosten Polens. Wisente und Elche durchstreifen die ausgedehnten Wälder, Fischotter tauchen in sauberen Flüssen nach Beute. Wie im Einklang mit der Landwirtschaft noch Platz für Feuchtwiesen und Sümpfe bleibt, in denen sich die Frösche tummeln, zeigen Ulrich Nebelsiek und Uwe Anders in ihrem Film.

3.30 Uhr: Ostpreußens Küste - Elche, Sand und Seeadler Grau ist das Frische Haff im Winter, Schaumkronen tanzen auf den Wellen, wenn die Winterstürme darüber hinwegfegen. Auch im Schreckenswinter 1944/45 zeigte sich die herbe Landschaft von ihrer unwirtlichsten Seite. Tausende Menschen kämpften sich über das zugefrorene Haff zur Hafenstadt Pillau - und so mancher versank in den eisigen Fluten. Susanne Hanke folgt den Spuren der Flüchtenden in Gegenrichtung, von Westen nach Osten, vom Frischen zum Kurischen Haff, von der Weichsel bis zur Memel. Das Augenmerk liegt dabei auf der teilweise noch ursprünglichen Natur an der Küste des ehemaligen Ostpreußens. Erste Station ist Kaliningrad, das einstige Königsberg. Viele Häuser sind verfallen, Löwenzahn und Gänseblume kämpfen um ein wenig Erde und Licht.

4.15 Uhr: Reise durch Ostpreußen - Alte Heimat neu entdeckt
Das Land an der Ostsee, das einmal zum Königreich Preußen gehörte, teilen sich heute Litauen, Russland und Polen. Für die Menschen, die jetzt dort leben, ist es Heimat, aber auch für die, die von dort vertrieben wurden. Vom Alltag im heutigen Kaliningrad erzählt der Film von Heidi Sämann und Dörte Westermann, aber auch von der Erinnerung an die Stadt, als sie noch Königsberg hieß.



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