Datum: 13.04.2006

Quelle: NDR


Der Pianist Alfred Brendel in „Das Gespräch“
Sendung: Sonnabend, 15. April, 18.00 Uhr, NDR Kultur

„Das Klavier ist für mich kein Fetisch, sondern ein Mittel zum Zweck. Und der Zweck ist nicht Selbstdarstellung, sondern das Wachküssen von Kompositionen“, so der Pianist, Autor und Essayist Alfred Brendel im Gespräch mit Margarete Zander Reakteurin bei NDR Kultur.

Wer wie Alfred Brendel ein Leben lang mit dem Klavier zu tun hatte und dafür zahlreiche Auszeichnungen erhielt (u. a. Franz-Liszt-Preis, Siemens-Musikpreis), der hat es gar nicht nötig, mit seiner Kunst das Ego zu befriedigen. Viel lieber wollte Brendel in seinen Konzerten das Publikum in die Kompositionen einweihen, ihm eine nachvollziehbare musikalische Einführung in die Werke bieten. Das brachte ihm seit den Fünfzigerjahren den Ruf eines „Tastendenkers“ und „Klavierphilosophen“ ein.

Doch für einen Künstler wie Alfred Brendel ist das reine Musizieren nicht ausreichend. Deshalb spielte er immer wieder auch eigene Kompositionen und machte sich einen Namen als scharfzüngiger Kritiker, gescheit-witziger Essayist und Autor von zwei renommierten Mozart-Büchern.

In „Das Gespräch“ erzählt Alfred Brendel am Sonnabend, 15. April, ab 18.00 Uhr auf NDR Kultur über seine musikalischen Anfänge, sein Leben als Musiker und Literat und ob Mozart die Feierlichkeiten in diesem Jahr wohl unbeschadet überstehen wird.



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