Datum: 26.04.2006

Quelle: Institut der Regionen Europa (IRE), Brüssel


CAFÉ d'EUROPE - LITERATUR & KAFFEEHAUSKULTUR
Anlässlich des Europatages 2006 am 9. Mai findet ein europaweites Kulturprojekt statt - das Café d' Europe. Initiiert vom Institut der Regionen Europas (IRE) unter der Schirmherrschaft der österreichischen EU-Ratspräsidentschaft werden in 27 europäischen Hauptstädten, in 27 Cafés d' Europe literarische und kulinarische Aktionen stattfinden. Es geht um die Vielfalt, die Buntheit in Europa. Wie kaum eine andere Einrichtung stehen Cafés für Kommunikation, lokale Kultur und sind Symbol eines gemeinsamen europäischen Erbes. In den 27 Cafés d' Europe wird mit der Jugend Europas und Kaffeehausbesuchern diskutiert.

Es werden Fragen gestellt, Ideen, kreative und visionäre Ansätze eingebracht. Und es wird geschrieben im Café d' Europe - in den 27 europäischen Hauptstädten werden Schriftsteller und europäische Bürgerinnen und Bürger an den "Stories of Europe" schreiben. Jiri Grusa, der Präsident des Internationalen PEN, hat 27 europäische Autoren eingeladen und dazu den Impulstext "Europa verführt" verfasst. Dieses Motto wird wie ein roter Faden von allen Autoren, aber auch den Kaffeehausbesuchern, aufgegriffen und individuell in spannender Vielfalt interpretiert. Von Dublin bis Athen, von Lissabon bis Riga werden am 9. Mai die "Stories of Europe" geschrieben. Die Beiträge werden in Folge in einem Buch zusammengefasst und veröffentlicht. Autoren wie z. B. Václav Havel in Prag, Eva Demski in Berlin, Christiane Singer in Paris, Jan Baeke in Amsterdam oder Timothy Garton Ash in London und viele andere europäische Schriftsteller werden aus ihren literarischen Beiträgen zum Thema Europa in den lokalen Cafés d'Europe lesen und mit dem Publikum in Dialog treten. Die österreichische EU-Ratspräsidentschaft hat die Patronanz über dieses Projekt übernommen. Europaweit wird am 9. Mai eine europäische Tageszeitung ausliegen. Gestaltet von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (F.A.Z.) berichtet die Redaktion aus 27 europäischen Ländern. Diese Tageszeitung zum Europatag 2006 erscheint in deutscher und englischer Sprache und liegt der Gesamtauflage der F.A.Z. bei.

Zur Kaffeehauskultur gehören untrennbar Kaffee und Gebäck. Die Cafés d'Europe bieten ihren Gästen eine Auswahl an europäischen Süßspeisen. 27 Rezepte werden in einem kleinen Folder zusammengefasst und den Gästen als süße Erinnerung an den Europatag 2006 mitgegeben. In Berlin findet das Café d' Europe in der Kurfürstenstraße statt: Das Stammhaus des Café Einstein in der alten Stadtvilla steht für ein Stück Wiener Kaffeehauskultur und für die Tradition des Literatursalons in der deutschen Hauptstadt. Die Schriftstellerin und Journalistin Eva Demski gibt mit ihrer Lesung den literarischen Impuls zum Motto des Tages "Europa verführt". Der österreichische Botschafter Dr. Christian Prosl, Staatsministerin im Kanzleramt und Bund-Länder-Koordinatorin Hildegard Müller, der Leiter der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland Dr. Gerhard Sabathil und weitere Gäste diskutieren im Anschluss an die Lesung mit den BesucherInnen des Cafés. Unter den jungen Gästen im Café Einstein, die über Europa schreiben und mitdiskutieren werden, sind Schülerinnen und Schüler des Berliner Kant-Gymnasiums. Im Rahmen des Projektes "Fair Play for Fair Life" hat das Gymnasium als "WM-Schule" die Botschafterrolle für Österreich übernommen. Als kulinarisches Highlight bietet das Café Einstein an diesem Tag Süßspeisen aus allen 27 europäischen Ländern an - Europa genießen!

Ort: Café Einstein, Kurfürstenstraße 58, 10785 Berlin, Das Café d'Europe in Berlin findet zwischen 10:00 Uhr und 18:00 Uhr statt.
11:30 Uhr: Begrüßung durch eine/-n Vertreter/-in der österreichischen Botschaft
11:45 Uhr: Präsentation des Projektes Café d'Europe, Luzia Braun
12:15 Uhr: Lesung, Eva Demski
13:15 Uhr: Diskussion mit Botschafter Dr. Christian Prosl, Staatsministerin Hildegard Müller und Dr. Gerhard Sabathil
Im Anschluss lädt das Café d'Europe alle BesucherInnen ein, ihre "Stories of Europe" vor Ort zu schreiben und sich an den weiteren Aktionen im Laufe des Nachmittags zu beteiligen.

Die Liste (auch als PDF-Dokument) der beteiligten Cafés in Europa findet man unter www.cafeeurope.at

Das Institut der Regionen Europas (IRE) (www.ire.or.at) ist ein wissenschaftliches Institut mit Sitz in Salzburg (Österreich) und ist Teil der im Herbst 2004 gegründeten Institut der Regionen Europas (gemeinnützige) Privatstiftung. Mit der Gründung des IRE wurde eine überregionale und überparteiliche Einrichtung geschaffen, die sich im erweiterten Europa der Aufgabe stellt, der zunehmenden Bedeutung der Regionen und Gemeinden – auch auf der Basis der künftigen EU-Verfassung – Rechnung zu tragen, vorhandene Informationsdefizite abzubauen, sich der vielfältigen Problemstellungen anzunehmen und zu versuchen, die möglichen wirtschaftlichen Potenziale der regionalen, aber auch überregionalen Zusammenarbeit der Regionen Europas zu nutzen. Ein wichtiger Bereich ist dabei die Schaffung von Netzwerken zwischen Regionen, Kommunen und anderen Bereichen des öffentlichen Handelns sowie der Wirtschaft zur Durchsetzung ihrer Interessen. Dies gilt vor allem für die neuen Mitgliedsstaaten als auch für die Beitrittskandidaten der nächsten Aufnahmerunde bzw. für jene Staaten, die diesen Status anstreben. Die Mitglieder und Unterstützer des Institutes der Regionen Europas (IRE) sind einerseits - neben der Republik Österreich - Regionen Europas (Region Istrien, Bundesland Oberösterreich, Bundesland Tirol, Freistaat Bayern, Land Südtirol,…) und andererseits bedeutende Wirtschaftsunternehmen. Das IRE befindet sich derzeit im Aufbau und es werden aus diesem Grund im Verlauf der nächsten Wochen und Monate zusätzliche Regionen eingeladen dem IRE beizutreten. Weitere Mitglieder werden über den Verein zur Förderung des Instituts der Regionen Europas (IRE) Partner des Institutes.



Copyrigth © 2006 by FineArtReisen Die vorliegende Publikation ist urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte vorbehalten. Die Verwendung der Texte und Abbildungen, auch auszugsweise, ist ohne schriftliche Zustimmung von FineArtReisen urheberrechtswidrig und daher strafbar.