Datum: 04.05.2006

Quelle: ZDF


Chinas Legenden, Chinas Geschichte
Dokumentationen über die größten Momente des Reichs der Mitte

Vom Mond aus sei Chinas große Mauer mit bloßem Auge zu erkennen - diese oft gehörte, aber falsche Annahme spricht Bände. China, das ist die Mitte der Welt. China, das ist die Verkörperung des Monumentalen, Sinnbild für unermessliche menschliche und materielle Ressourcen. Bei China gehen Fakt und Mythos ineinander über.

Die ZDF-Redaktion Geschichte und Gesellschaft hat sich einige der historischen Superlative Chinas vorgenommen und als Dokudramen verfilmt. Sicher sind wir fasziniert von den grandiosen Stoffen - dennoch wollen wir Fakt und Mythos voneinander trennen. Den Auftakt zu diesem über die nächsten eineinhalb Jahre verteilten Programmschwerpunkt bildet die einstündige Dokumentation "Sturm über China - Das Geheimnis des ersten Kaisers" am Pfingstmontag um 19.15 Uhr. In dieser geht es um nichts weniger als um das Rätsel der weltberühmten Terracotta-Armee am Grabmal des ersten Kaisers. Weitere Filme beschäftigen sich mit den legendären Ikonen der chinesischen Kultur: Mit der Verbotenen Stadt Pekings beispielsweise, jenem steingewordenen Abbild des Kosmos, Palast zweier Dynastien und Wohnort von hunderttausend Eunuchen und Konkubinen. Oder mit der Großen Armada des Admiral Zheng He, die Anfang des 15. Jahrhunderts in friedlicher Mission bis nach Afrika vorstieß, mit Drachenschiffen zehnmal so groß wie die des Kolumbus. Und schließlich mit der großen Mauer, dem zeitlosen Sinnbild von Macht und Furcht dieses Reiches: Hat sie jemals ihren Zweck erfüllt?

Die großen Dokumentationen gehen zurück auf eine Vereinbarung zwischen dem ZDF und dem größten chinesischen Fernsehsender CCTV - China Central Television. Daraus entstand eine wegweisende Zusammenarbeit, die uns den Zugang zu chinesischen Archiven mit in Europa noch nie gesehenen Bildern öffnete und bei der Realisierung aufwändiger Spielszenen in chinesischen Top-Studios unterstützte.

Die Filme werden produziert von der Kölner Firma Gruppe 5, die eine kreative Infrastruktur in China aufgebaut hat. Dazu gehört auch die intensive, gleichberechtigte Zusammenarbeit mit chinesischen Wissenschaftlern und Altertumsbehörden. Es ist durchaus sensationell, dass es Gruppe 5 als erstem westlichen Team gelang, direkt in Grube 1 im Terrakotta-Museum zu drehen: auf Augenhöhe mit den 2200 Jahre alten Tonkriegern. Die Arbeit der Filmemacher beruht eben auf einem nachhaltigen, echten Interesse an der chinesischen Geschichte und Wissenschaft. Dies öffnet Türen - und ermöglicht es den Autoren, Propaganda und Luftschlösser von echter Forschung zu trennen.

Noch eine Erfahrung machte das Filmteam: China ist eine visuelle Kultur par excellence! Der technische und kreative Input der chinesischen Kooperationspartner ist enorm. Durch die Zusammenarbeit mit CCTV gelingt der Kontakt mit Experten, die die Szenen genussvoll umsetzen. Und so prägt Chinas Lust an berauschenden Farben, an überraschenden Effekten und eleganter Action diese Dokudramen auf eindrucksvolle Weise.

Peter Arens,
Leiter der ZDF-Hauptredaktion Kultur und Wissenschaft

Pfingstmontag, 5. Juni 2006, 19.15 Uhr
Sturm über China
Das Geheimnis des ersten Kaisers
Film von Christian Twente

Kamera Torbjörn Karvang
Produktion Gruppe 5 Filmproduktion
Produzent Uwe Kersken
Redaktion Bernhard von Dadelsen
Länge ca. 60'

Er war ein Tyrann und ein Visionär. Er schuf das gewaltigste Reich der Antike und opferte dafür Hunderttausende seiner Untertanen: Quin Shi Huangdi, "Erster Erhabener Kaiser von Chin" - der Mann, der China seinen Namen gab.

Er war der Architekt der ersten Großen Mauer, die sein Reich abschottete - und der Erbauer einer der gewaltigsten Grabanlagen der Welt. Sie wird bewacht durch 7000 lebensgroße Tonkrieger, die legendäre "Terracotta-Armee". Welche Schätze befinden sich im Innern des sagenhaften Mausoleums? Und was trieb den Kaiser zu seinen unvergesslichen Taten?

An exklusiven Drehorten und bei ungehindertem Zugang zu den Forschungen am Grab gelingt es dem ZDF-Team, Licht in das Dunkel dieses Bauwerks zu bringen und die Person des ersten Kaisers näher zu beleuchten. Beinahe täglich stoßen chinesische Archäologen mit ihren Kollegen vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege auf neue Funde, deren gemeinschaftliche Sicherung Beispiel einer gelungenen internationalen Zusammenarbeit auf dem Gebiet der High-Tech-Wissenschaft ist. Exklusiv für diesen Film werden die Erkenntnisse der Archäologen und Historiker in einer 3D-Rekonstruktion der Grabanlage umgesetzt. So eröffnet dieses Dokudrama mithilfe aufwändig gestalteter computergenerierter Bilder dem Zuschauer erstmals einen faszinierenden Einblick in das Schattenreich des ersten chinesischen Kaisers.

Aufwändige Spielszenen entfalten die Eckpunkte der Herrschaft des Quin. Der verhasste Kaiser führte einheitliche Schriftzeichen, Längen und Maße ein, erfand den Beamtenstaat und ordnete das Rechtswesen. Auf seinen Befehl hin wurden die einzigartigen Schriften des Konfuzius verbrannt, zugleich jedoch förderte er Wissenschaft und Forschung. Die unterworfenen Staaten stellte er unter ein drakonisches Strafgesetz. Wer Kritik äußerte, wurde gevierteilt, seine Feinde begrub er bei lebendigem Leibe. Seine engsten Vertrauten, darunter den Kanzler Lu Buwei, trieb er in den Tod.

Seine gigantischen Bauvorhaben setzt der Kaiser mit Heerscharen von Zwangsarbeitern in die Tat um. Einer von ihnen war der Bauer Cao Zhou. Sein Schicksal führte ihn in die Baugruben des Kaiser-Mausoleums, in denen die riesige Terracotta-Armee mit ihren Rüstungen, Streitwagen und Waffen entsteht.

Der Kaiser, der China einte, war selbst ein Mann mit zwei Gesichtern. Und: Noch heute wirkt im Reich der Mitte nach, was er vor mehr als 2000 Jahren erschaffen hat.

"Don't Worry!"
Über die Dreharbeiten westlich von Shanghai

Fünf Stunden Autobahn von Shanghai Richtung Westen, das Ziel: die World Studios in Hengdian. Man rast durch eine Gegend, in der in den nächsten Jahren kein Stein auf dem anderen bleiben wird. Baustellen im zersiedelten, brachliegenden Land, immer wieder graue Wohnblocks und Industrieparks scheinbar wahllos in die Landschaft gestellt. Dies also ist die "Werkbank der Welt", Chinas produktivste Wachstumsregion. Rechts auf der Autobahn fahren die Laster, in der Mitte voll besetzte Reisebusse, überholt von einem endlosen Fluss von Luxuslimousinen japanischer oder deutscher Bauart.

Dann die Ausfahrt nach Hengdian: Endlich eine richtige Stadt, nach europäischen Begriffen. Hauptstraße, Geschäfte, ein Markt und zwei Cafés. Hengdian und sein Filmpark sind Touristenattraktionen, es gibt sie erst seit 1990. Chinesische Geschäftsleute und Hollywood haben hier investiert, seitdem stehen internationale Filmfirmen Schlange, um hier produzieren zu können.

Christian Twente, Regisseur von "Sturm über China", plant den Dreh des Attentats auf Quin, den ersten Kaiser. Er steht oben an der riesigen Freitreppe, die zum Palast führt, einem Nachbau des originalen Apang-Palastes in der alten Reichshauptstadt Xianjang. Nachdem das Team die Forschungen am Kaiser-Mausoleum und im Terracotta-Museum dokumentiert hat, werden hier in den nächsten zehn Tagen die Spielszenen gedreht. Alles scheint monumental in dieser grandiosen Kulisse. Regiestar Zhang Yimou hat hier seinen Schwertkämpfer-Kultfilm "Hero" gedreht. Twente: "Man ist erschlagen von den Möglichkeiten, die man hier hat. Der grandiose Set spielt mit und gibt unserem Film eine gewaltige Note, die die Epoche und China ja tatsächlich haben."

Die Attentatsszene streckt sich über zehn Kamerapositionen, fünfzig Schauspieler und Techniker sind beteiligt. Bei einer Massenszene an der Palastmauer waren es 150. Die beiden chinesischen Regieassistentinnen dirigieren die Komparsen, übersetzen pausenlos zwischen Twente, Kameramann Torbjörn Karvang und dem Cast. Der militärische Drill, mit dem sie Twentes Ansagen ins Megaphon rufen, nimmt ihnen keiner übel, denn sie machen das mit Humor und Sachkenntnis. In Windeseile lässt der Ausstatter aus Shanghai das Gerüst für einen riesigen, hinter der Windmaschine wogenden Seidenvorhang bauen. Design, Setbau und Kostüme haben hier Spielfilm-Niveau.

Von der Terrasse des Palasts wandert der Blick über das riesige Studiogelände. In einer Talsenke hat man die malerische Altstadt Pekings nachgebaut, zwischen den golden blitzenden Dachfirsten ragt der riesige Lichtkran einer kanadischen Produktion in den Himmel. Unweit davon ein Teilstück der Großen Mauer und dahinter die neue Errungenschaft: ein kompletter Nachbau von Pekings Verbotener Stadt. Zwischen lachenden Touristen, die sich in der Halle der Harmonie vor dem Drachenthron fotografieren lassen, bereiten Bühnenbauer die nächste Spielfilmproduktion von Zhang Yimou vor, Thema und Schauspieler: top secret. "Das sieht hier alles noch sehr neu aus", meint Twente. "Wenn wir im Herbst die großen Szenen für unsere 'Verbotene Stadt' hier drehen, muss noch kräftig Gras zwischen den Steinen wachsen." "Keine Sorge", meint Leslie Dong, die Kollegin von CCTV, eine effiziente Problemlöserin, die jeden Drehort in China zu kennen scheint. "Wir werden es richtig schön alt aussehen lassen. Don't worry!"

Gestern hatte es geregnet, und so muss heute ein Nachtdreh auf der Freitreppe nachgeholt werden. Stab, Schauspieler und Komparsen sind seit zwölf Stunden auf den Beinen. "Don't worry", sagt Line-Producer Eric Wong zu Twente. Wong, ein ehemaliger Redakteur von CCTV, hat den Dreh hier komplett organisiert. In aller Ruhe richten Kamerateam und Beleuchter die Szene ein. Wong hat ein zweites Abendessen bestellt, Reis mit scharfem Fleisch kommt in 150 rechteckigen Styroporbehältern. Dann wird noch drei Stunden mit höchster Konzentration gedreht. Als die Scheinwerfer schließlich ausgeschaltet werden, ist es plötzlich stockfinster, ein schwarzer, sternloser Himmel hängt über den kaum sichtbaren Umrissen des wuchtigen Palasts. Die Freitreppe versinkt im schwarzen Dunkel. Eric Wong führt uns heraus aus den mächtigen Mauern der Hengdian World Studios, irgendwo westlich von Shanghai: "Keine Sorge. Don't worry!"

Bernhard von Dadelsen,
ZDF-Redaktion Geschichte und Gesellschaft

Ausblick: ZDF-Produktionen über das historische China

"Sturm über China" bildet den Auftakt zu insgesamt sechs ZDF-Kulturdokumentationen über das historische China. Im Herbst 2006 und im Jahr 2007 werden die teilweise mehrteiligen Filme ausgestrahlt, die vor Ort mit Hilfe des chinesischen Partnersenders CCTV (China Central Television) an Originalschauplätzen und in aufwändigen szenischen Rekonstruktion entstehen.


Zu den Produktionen im Einzelnen:

Gigant der Meere - Die Drachenflotte des Admiral Zheng He
Film von Chen Quian

Produzent CCTV
Deutsche Bearbeitung Gruppe 5 Filmproduktion
Redaktion Bernhard von Dadelsen
Voraussichtlicher Sendetermin: Sonntag, 1. Oktober 2006, 19.30 Uhr

Die abenteuerliche Geschichte des Obereunuchen Admiral Zheng He, der Anfang des 15. Jahrhunderts in fünf Hochsee-Expeditionen bis nach Afrika vorstößt. Seine Schiffe waren zehnmal so groß wie die der europäischen Seefahrer, er hatte 30 000 Matrosen und kam in friedlicher Mission: Beladen mit Seide, Porzellan und anderen Kostbarkeiten sollte die gigantische Flotte die Reichtümer Chinas in die unbekannte Welt jenseits des chinesischen Meeres tragen. Ein dokumentarisches Epos, das nicht nur ein neues Kapitel in der Geschichte der Weltentdeckung aufschlägt, sondern auch faszinierende Einblicke in die kulturellen und technischen Errungenschaften Chinas eröffnet.


Die Große Mauer - Die Wiederentdeckung eines Weltwunders
Zweiteilige Dokumentation von Christian Twente

Produzent Uwe Kersken
Redaktion Dr. Gudrun Ziegler
Voraussichtlicher Sendetermin: Herbst 2007

Sie ist steingewordener Zeuge der Macht Chinas, Schauplatz von Mythen und Quelle unzähliger Legenden: die Große Mauer - nationales Prestigeobjekt der Kaiserdynastien und Grab der Arbeiter. Bis heute ist das gigantische Bollwerk Sinnbild der Verschlossenheit Chinas und seiner unendlichen Ressourcen, Schätzungen über ihre Länge variieren zwischen 3000 und 20 000 Kilometern. Die zweiteilige Dokumentation erzählt, wie dieser Moloch aus Lehm und Stein seit über 2000 Jahren immer wieder das Schicksal des Reichs bestimmte. Und sie klärt anhand neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse die Rätsel dieses Bauwerks, dessen Entstehung, Umfang und eigentlicher Zweck immer noch im Dunkel liegen.


Die Verbotene Stadt
Teil 1. Die Rache der Eunuchen
Teil 2: Der Triumph der Konkubinen
Film von Christian Twente

Produzent Uwe Kersken
Redaktion Bernhard von Dadelsen
Voraussichtlicher Sendetermin: Herbst 2007

Ikone des chinesischen Kaiserreichs, Touristenattraktion des modernen China: Pekings Verbotene Stadt, mächtiger Sitz von zwei Dynastien und vierundzwanzig Kaisern, hunderttausend Eunuchen, Konkubinen und Beamten. Einst Mitte der Welt, erlebte die Kaiserstadt prachtvollste Machtentfaltung, Konflikt, Niedergang und schließlich schmachvolle Plünderung.

Die Dokumentation "Die Verbotene Stadt" enthüllt in Zusammenarbeit mit chinesischen Wissenschaftlern den kosmischen Masterplan dieser größten Palastanlage der Welt. Und sie erzählt ihren faszinierenden politischen Kosmos aus der Sicht des wichtigsten Personals, der Eunuchen und der Konkubinen. Wie funktionierte diese Stadt, warum geriet sie außer Kontrolle, und wer war schuld an ihrem Untergang? Mit den internationalen Vorbereitungen auf die Olympischen Spiele in Peking, wenn die Verbotene Stadt erneut ins Zentrum der Welt rückt, soll diese zweiteilige Dokumentation ein gültiges Statement zu den Geheimnissen dieses über sechs Jahrhunderte alten magischen Ortes sein.


Biografische Angaben zu Redakteur, Regisseur, Produzent

Bernhard von Dadelsen
Autor und Redakteur in der ZDF-Redaktion Geschichte und Gesellschaft
Bernhard von Dadelsen, geboren 1955 in Tübingen, studierte in England und den USA Amerikanistik, Geschichte und Politikwissenschaft. Seit 1985 arbeitet er für das ZDF.
Zuerst Kulturberichterstattung für die Tagesaktualität, dann 15 Jahre lang Reporter und Redakteur beim Kulturmagazin "aspekte". In dieser Zeit entstanden zahlreiche Veröffentlichungen zur Geschichte des Films und zur Globalisierung der Medien. Ab 2001 leitete Bernhard von Dadelsen die ZDF-"reiselust", seit 2005 entwickelt er in der Redaktion Geschichte und Gesellschaft unter anderem die großen historischen China-Projekte des ZDF.


Uwe Kersken
Filmproduzent und Geschäftsführer der Gruppe 5 Filmproduktion GmbH, Köln.
Uwe Kersken, geboren 1949 in Wuppertal, studierte Mathematik, Physik and Psychologie. Danach arbeitete er als Psychotherapeut. Seit 1983 ist er Autor, Regisseur und Produzent von Dokumentarfilmen und Serien mit den Schwerpunkten Geschichte, Wissenschaft, Wildlife und Natur.

Zu seinen Filmen gehören "Rheinhotel Dreesen", "Hans Ertl - ein deutsches Leben" , "Bilder aus Licht", "Die Havanna" , "Die vergessene Insel -Tristan da Cunha", "3000 Meilen gegen den Strom" und "Die glückseligen Inseln - James Cooks Reisen". Mehrteiler wie "Delphingeschichten", "Fabeltiere", "Die Amerikanische Reise des Alexander v. Humboldt", "Tote sagen aus", "Mitgift", "Mit langem Atem", "Sturm über Europa" fanden auch im Ausland Resonanz und gewannen eine Reihe von wichtigen Preisen. Die Programme wurden vorwiegend für Sender der ARD und das ZDF realisiert sowie für internationale Co-Produzenten wie ARTE, Canal+, France 5, BBC, Discovery und das ORF.

2001 wurde Uwe Kersken in den Vorstand des "World Congress of Science Producers" gewählt.


Christian Twente
Autor und Regisseur von "Sturm über China"

Christian Twente, geboren 1968 in Dortmund, studierte an der Universität Dortmund, Hauptfach Geschichte. Seit 1992 arbeitet er als Autor beim Hörfunk und als Autor und Regisseur zahlreicher TV-Dokumentationen.

2000 begann seine Zusammenarbeit mit der Gruppe 5 Filmproduktion GmbH. Sein Schwerpunkt liegt in der Realisation großer, mehrteiliger Reihen aus dem Bereich Geschichte, dabei hat er sich zunehmend auf die Umsetzung aufwändiger Spielszenen spezialisiert. Zu seinen wichtigsten Filmen gehören: "Alchemie" (ZDF, ARTE), mehrere Filme aus der ZDF-Reihe "Mission X", "Des Kaisers Diamant" (ZDF, ARTE), "Diamantenfieber" (ZDF, ARTE). Regie der vierteiligen ZDF-Reihen "Sturm über Europa" und "Wege aus der Finsternis" sowie Mitautor und Regisseur beim Film "Der Sturm auf die Bastille - 14. Juli 1789" aus der ZDF-Reihe "Tag X" über Wendepunkte der Geschichte. Seit Beginn seiner Tätigkeit hat er in über 20 Ländern gedreht, unter anderem in der Mongolei, für den ZDF-Zweiteiler "Die Mongolen".


Dr. Gudrun Ziegler
Redakteurin in der ZDF-Redaktion Geschichte und Gesellschaft

Dr. Gudrun Ziegler studierte Slawistik, Germanistik und osteuropäische Geschichte. Sie war Lehrbeauftragte an der Universität Tübingen, bevor sie sich dem Journalismus zuwandte.

Seit 1988 ist sie Redakteurin im ZDF, zunächst in der Redaktion Literatur und Kunst, dann in der Redaktion Geschichte und Gesellschaft. Dort betreut sie unter anderem die erfolgreichen Reihen "Schliemanns Erben" und "Humboldts Erben". Zu ihren eigenen Filmen erschienen jeweils spannende Begleitbücher wie zum Beispiel "Das Gold der Zaren" oder "Der achte Kontinent".



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