Datum: 08.05.2006

Quelle: hrFernsehen


Reisewege zur Kunst Ägypten
Sonntag, 10. Juni 2006, 16:30 Uhr, hrFernsehen. Nubien - das Grenzland. Der erste Katarakt bei Assuan - mythische Quelle des Nils. Die alten Ägypter glaubten, der Fluss fließe von hier aus in zwei Richtungen. Auch der Film folgt dem Lauf des Flusses nach Süden und nach Norden. In Assuan, der südlichsten Stadt Ägyptens, beginnt das eigentliche Afrika. Nubien wurde es genannt.
Mit dem Bau des Assuan-Staudamms ist Nubien im Nassersee untergegangen, seine Bewohner wurden umgesiedelt, seine heiligen Stätten an die Ufer des riesigen Stausees versetzt. Auf luxuriöser Kreuzfahrt mit einem altertümlichen Luxus-Liner geht die Filmreise von Abu Simbel nach Assuan zum Old Cataract Hotel, in dem viele berühmte Reisende abgestiegen sind - Agatha Christie lässt grüßen. Auf der Fahrt macht die Filmautorin Barbara Dickenberger Station an den grandiosen Tempeln, die vor den Fluten gerettet wurden. Eine Felukenfahrt bringt sie zu den Nubierdörfern von Elephantine bis nach Kom Ombo, dem Umsiedlungsgebiet. Sie lernt die Geschichten aus Nubien kennen, die Musik, das Kunsthandwerk, und erlebt den Kamelmarkt von Darau. Vieles von der Kultur der Nubier ist verloren gegangen. Doch in den Dörfern bei Assuan und Kom Ombo leben Historiker, Maler und Geschichtenerzähler, die versuchen, alte Traditionen für ihre Nachkommen zu bewahren. Der Nil, Lebensader und Verkehrsweg Ägyptens seit uralten Zeiten, ist für sie immer noch Herzstück und Mittelpunkt ihrer Zivilisation.



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