Datum: 21.05.2006

Quelle: NDR Fernsehen Presse und Information


TV-Tipp: Das Alte Land

05. Juli 2006, 20.15 Uhr, NDR Fernsehen, Niedersachsens Obstgarten. Film von Günter Goldmann. „Das Alte Land – Niedersachsens Obstgarten“ vor den Toren der Millionenstadt Hamburg ist untrennbar mit dem Apfel verbunden: Der Film erzählt Geschichten rund um die „Frucht der Erkenntnis“, von der Landschaft, die vom Obstanbau geprägt wird, von den Tieren, die von den Früchten leben und von einem Mann, dem der Erhalt alter Apfelsorten zum Lebensinhalt geworden ist. Seit zwanzig Jahren züchtet Apfelbauer Eckart Brandt alte Apfelsorten. Man kann ihn als echten Kenner bezeichnen, einen wahren „Pomologen“. Er versucht seine Besucher nicht durch kalte Argumente zu überzeugen, sondern über die Sinne. Wie schmeckt eigentlich ein „Finkenwerder Herbstprinz“, wie riecht die „Ananas Renette“ und was macht einen Kuchen aus „Gravensteinern“ unvergesslich? Doch nicht nur die Äpfel sind außergewöhnlich. Die Streuobstwiesen von Eckart Brandt bieten einer Vielzahl von Tieren einen Lebensraum. Hier finden Steinkauze noch Nisthöhlen – und Honigbienen, Erdhummeln und Admiral besuchen unbeschadet die Blüten im Frühjahr. Das ungespritzte Fallobst ernährt Amsel und Pirol, Fuchs und Dachs, Feldhase und Reh. Ein kleines Paradies, das in Zeiten von Globalisierung und „EU-genormten“ Standardfrüchten selten geworden ist. Und so sind viele der umliegenden Plantagen inzwischen einförmige Obstmonokulturen: Obwohl deren Blütenpracht alljährlich Tausende von Besuchern fasziniert und zu ausgedehnten Spaziergängen ins „Alte Land“ lockt, gibt es in den leer geräumten Plantagen kaum noch Leben. Gut, dass es Eckart Brandt und seine Mitstreiter gibt!



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