Ein Blick in den Heimathafen der Norröna - Torshavn Foto: Armin Rohnen

Eine endlos Schlange von Wohnmobilen und anderen Fahrzeugen fährt in die Norröna ein Foto: Armin Rohnen

FineArtReisen® Artikel Nr. 24692 vom 26.04.2010
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ISLAND UND DIE FÄRÖER INSELN MIT SMYRIL LINE

Die färöische Reederei bietet Fährüberfahrten nach Island und auf die Färöer, komplette Rundreisen mit dem eigenen Auto, geführte Busreisen und Kurzkreuzfahrten an.

Als sich 1982 einige gestandene Kapitäne und Geschäftsleute auf den Färöer Inseln trafen, um die Fährreederei Smyril Line zu gründen, hat sich wohl kaum einer der Herren träumen lassen, welche abwechslungsreiche und von vielen „Auf und Ab“ geprägte Unternehmensgeschichte vor der jungen Reederei liegen sollte. Inspiriert von der Vorstellung, dass die „Schafsinseln“ nicht länger nur mittels  einer unregelmäßigen Frachtverbindung mit dem Mutterland Dänemark verbunden sein sollten, sondern durch eine ortsansässige Fährreederei dichter an Nordeuropa heran rücken würden, entstand die Smyril Line im Jahr 1982. Smyril bedeutet im Färöischen Merlin, der einzige Greifvogel, der auf den Inseln heimisch und der noch heute im Logo der Reederei zu finden ist. Im Gründungsjahr wurde die schwedische Fähre „Gustav Wasa“ erworben, und, nach umfangreichen Umbauarbeiten, 1983 als erste „Norröna“ in Dienst gestellt. Zwanzig Jahre lang ist das Schiff  für Smyril Line gefahren, ehe es 2003 durch eine gleichnamige Nachfolgerin ersetzt wurde. Der 164 Meter lange Neubau wurde auf der Flender Werft in Lübeck gebaut und hat im April 2003 als Stolz der Reederei den Betrieb aufgenommen.

Das Fahrtgebiet der Smyril Line ist vom ersten Tag an der Nordatlantik gewesen. Dabei stellt die Verbindung von Dänemark über die Färöer Inseln bis hinauf nach Island immer den wichtigsten Bestandteil dar, verschiedene andere Häfen wurden in den Fahrplan integriert. So wurden über einen langen Zeitraum auch der norwegische Hafen Bergen und Lerwick auf den Shetland Inseln angefahren, auch der schottische Hafen Scrabster war über mehrere Jahre Teil der Route. Zum Ende des Jahres 2008 erfolgte die bislang letzte Fahrplanänderung. Smyril Line konzentriert sich seither auf das Kerngeschäft, die Verbindung von Dänemark über die Färöer Inseln nach Island. Während der isländische Hafen Seydisfjördur und das färöische Torshavn fester Bestandteil des Fahrplanes sind, wechselt der Abfahrtshafen in Dänemark. In den Sommermonaten läuft die „Norröna„ nach Hanstholm, in den anderen Monaten ist das weiter südlich gelegene Esbjerg Ausgangspunkt der wöchentlichen Rundfahrt.   

Nicht nur aufgrund der Tatsache, dass Smyril Line die einzige Reederei ist, die regelmäßige Fährverbindungen nach Island und auf die Färöer anbietet, erfreut sich die „Norröna“ großer Beliebtheit. Das Schiff bietet seinen Gästen mehr als nur eine Fährüberfahrt. Zum Angebot gehören neben einer abwechslungsreichen Gastronomie auch Unterhaltungsprogramme, ein Wellnessbereich mit Fitnessraum, Sauna,  Solarium, ein Bordkino und große offene Deckflächen, auf denen es sich auf dem Weg nach Island wunderbar entspannen lässt und von wo aus schon so mancher Passagier zum ersten Mal einen Wal beobachtet hat.

Zum Angebot der Smyril Line zählen heute nicht mehr nur reine Fährpassagen, sondern auch Pauschalreisen nach Island und auf die Färöer sowie verschiedene Gruppenreisen und geführte Reisen für Wohnmobilisten. Neu im Programm ist die Wikingerkreuzfahrt, eine einwöchige Reise, die die Teilnehmer auf den Spuren der Wikinger reisen lässt und interessante Ausflugsmöglichkeiten auf den Färöer und Island beinhaltet.

Heimathafen der „Norröna“ und Hauptsitz der Reederei ist die färöische Hauptstadt Torshavn. Seit 2004 unterhält die Reederei ferner ein eigenes Büro in Kiel, von wo aus neben Deutschland, Österreich und die Schweiz nahezu alle europäischen Länder betreut werden.




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