Kleine Leckereien aus dem Alentejo STOCK4press / Armin Rohnen

FineArtReisen® Artikel Nr. 25488 vom 21.06.2010


Sommerloch oder Sommerurlaub - Gedanken zum Wohlergehen des Reiseweltmeisters

Den Verlockungen der als Schnäppchen angebotenen Fernreisen inklusive Eintrittskartenpaket für die in Südafrika stattfindende Fußball WM konnte in weiten Bereichen die Reiseweltmeister widerstehen. Dafür fällt das Public-Viewing sprichwörtlich ins Wasser, denn der Sommer hat ein Loch bevor er begonnen hat - ein Regenloch. Auch andere als große Kulturereignisse angepriesene Veranstaltungen und Ziele entpuppen sich seit längerem Warten eher als Worthülsen denn als real existierend. Oder bekommen Sie etwas von den Kulturhauptstädten 2010, Instanbul und Pecs mit? Dies wären die Partner zu Ruhr.2010.

Also, fragt sich der Herausgeber einer Reisezeitung, was ist geblieben von den Trends die so laut und werbestark verkündet wurden auf der ITB in Berlin im März des Jahres 2010?

Der echte Trend: Urlaub in Deutschland
Der Dauertrend „Urlaub in Deutschland“ zeigt auch in diesem Jahr seine Beständigkeit und ist verlässlich wie die Jahre zuvor. Trotz gesenktem Umsatzsteuersatz klagt die Branche wie jedes Jahr über sinkende Umsätze und Gewinne. Der Geschäftsreisende über bereits nach dem Frühstück aufgebrauchte Tagessätze, da die Pauschalisierung „Übernachtung mit Frühstück“ bei unterschiedlichen Steuersätzen nicht möglich ist, werden ihm die Kosten des Frühstücks separat ausgewiesen. Das Frühstück zu erstklassigen Preisen bei drittklassigem Kaffee liegt dem Kunden dann schon schwer im Magen.

Der wandernde Trend: Pilgern
Das Jahr 2010 ist ein Jakobsjahr. Da musste ich auch erst einmal nachschauen was es damit auf sich hat. Ein Jakobsjahr ist ein Jahr, in dem der Namenstag des Jakobus auf einen Sonntag fällt und sich dadurch hervorragend zum Rühren der Werbetrommel eignet. Ob es den Reisenden wirklich interessiert? In unseren eigenen Statistiken ist dieser Trend jedenfalls nicht nachweisbar.

Der geheime Trend: Flusskreuzfahrten
Nachdem im letzten Jahr gefühlt jede zweite Flusskreuzfahrtreederei pleite gegangen ist, zeigen sich in diesem Jahr die übergebliebenen wieder sehr aktiv in der Trendkommunikation und versuchen das leicht angestaubte Image los zu werden. Allerdings hält man hier den Internetuser nicht unbedingt für seine Zielgruppe. Zumindest teilte man uns dies bezüglich der Nachfrage zu einer angebotenen Reisereportage mit. Flusskreuzfahrten könnte man vielleicht auch als den verschlafenen Trend bezeichnen.

Als beste Werbekampagne für ein Reiseziel entpuppte sich dagegen der Ausbruch des Eyjafjallajökull-Vulkans und bescherte eine bisher ungeahnte Anzahl an Nachfragen zum Reiseland Island. Was ein wenig Asche in der Luft und Flugzeuge auf dem Boden bewirken können ... Ob sich daraus der Reisetrend 2011 ableiten wird, bleibt derzeit noch unbeantwortet. Der Versuch, den Trend durch eine nachgereichte, millionenschwere und steuerfinanzierte Werbekampagne ins Rollen zu bringen, brachte die Zugriffszahlen zum Reiseland Island erst einmal auf Normalmaß zurück. Es besteht also Hoffnung, dass uns das Jahr 2011 den Reisetrend Island bringen wird.

Im Grunde habe ich da ganz und gar keine Bedenken, dass meine Landsleute vom Reiseweltmeister Deutschland ihre persönlich richtige Reiseentscheidung treffen werden.

Trend hin Trend her in der Reiserückschau 2010 wird es wieder heißen „ .. and the winner is, Reiseweltmeister 2010 ... Germany“


Machen Sie das Beste daraus, machen Sie Urlaub

Eine schöne Zeit und viel Erholung wünscht Ihnen Ihr

Armin Rohnen




Armin Rohnen - Herausgeber
Der Weg vom Unterwasserfotografen zum Globetrotter und weiter zum Herausgeber von FineArtReisen, die Reisezeitung im Internet. Bereits in früher Jugend fielen die Bilder des fotografischen Autodidakten Armin Rohnen auf. Damals bereits entwickelte er seine Vorliebe für den Bereich der Natur- und Reisefotografie. Während seines Wehrdienstes erlernte er die Schwarz-Weiß Labortechnik. Eine Spielwiese der Kreativität, die ihn nicht mehr loslassen sollte. Später während seines Studiums an der FH Köln legte er sich sein erstes Fotolabor zu. [lesen Sie hier weiter]





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