FineArtReisen® Artikel Nr. 26350 vom 12.09.2010


Nach dem Urlaub ist vor der nächsten Reise

Liebe Leserinnen und Leser,


Stellen Sie sich vor, Ihr Heimatland oder Ihr nächstes Reiseziel hätte nur eine dreimonatige Hauptreisesaison im Jahr. Würden Sie als Reisender da nicht erwarten, dass alles nur Erdenkliche in Bewegung gesetzt werden müsste, die Informationslage für Reiseinteressierte kontinuierlich so umfangreich und so attraktiv wie möglich zu gestalten? Leider weit gefehlt und abgerechnet wird hinterher und nicht zwischendurch. Mit aggressiven Werbekampagnen für Reiseschnäppchen noch den letzten Resturlauber zu animieren, etwas zu buchen, sollten die Anbieter jedoch die Intelligenz ihrer potentiellen Kunden nicht unterschätzen. Wer seine Hausaufgaben vor der Reisesaison nicht gemacht hat, wird gegen Ende einer augenscheinlich nicht so erfolgreich gelaufenden Saison mit überschwenglich positiv formulierten und kurzfristig mit der heißen Nadel gestrickten Zwischenbilanzen keine Top-Umsätze mehr erzielen und sein Image verbessern.

Insbesondere liegen uns natürlich Reisende am Herzen, die sich sich ihre wohlverdienten Ferien selbst organisieren und individuell reisen - sie legen Wert auf fundierte Informationen, wie sie sie bei FineArtReisen finden. Reiseanbieter aller Art sowie offizielle Stellen der Destinationen müssten sich dessen eigentlich bewusst sein. Der Reisende erwartet, dass er aktuelle Informationen angeboten bekommt. Gedruckte Reiseführer sind zunehmend nicht mehr die erste Wahl wenn es um Reiseinformationen geht (z.B.: Auf der dem aktuellsten 2010er Island-Reiseführer beigefügte Landkarte eines namhaften Reiseführer-Verlages ist immer noch eine Tankstelle im Hochland eingezeichnet, die es seit nunmehr 15 Jahren (!) nicht mehr gibt. Wir hatten bereits 2006 darauf hingewiesen und mehrere Straßenkartenproduzenten diesbezüglich informiert, nicht zuletzt, weil sich viele auf diese wichtige Information verlassen müssen.

Wenn der Reisende nicht explizit die Webseite eines Anbieters kennt und diese nutzen möchte, was hilft es, zeitverschwenderisch im Dschungel des WWW herumzustochern, wenn dies letztendlich nicht zu dem zufriedenstellenden Ziel führt - weil die gesuchten Informationen nicht verfügbar sind, auf die es dem Reisenden ankommt? Es ist eine große vergebene Chance aller Reiseanbieter und Destinationen, wenn sie nicht oder nur sehr sparsam in adäquater Form und Fülle kommunizieren. Den Satz: "Das können wir nicht leisten" hören wir leider nur allzu oft. Können sich Reiseanbieter und Destinationen es sich leisten, auf Touristen zu verzichten? Nachhaltig, d.h. in den Köpfen der Menschen bleiben nur kontinuierlich verbreitete Informationen. Mit häufigen Schnäppchenangeboten macht sich ein interessantes Reiseziel auf Dauer nur seinen eigenen Markt kaputt. Wie wir meinen, sind hier regionale Kommunikationsnetzwerke wichtig, die einen Verteiler-Pool wie FineArtReisen für Ihre Reiseinformatinen nutzen, um zum Beispiel beste Suchmaschinenergebnisse zu erreichen.

Ein Beispiel der Nicht-Kommunikation aus der Erfahrung unserer kürzlich zu Ende gegangenen Island-Reise: Es gibt seit dem 1. Juli 2010 eine neue Fährverbindung zwischen dem südisländischen Festland und der Westmänner-Insel Heimaey, bei der das eigene Auto überraschenderweise sehr günstig mitgenommen werden kann. Dies war uns vor der Reise nicht bekannt und wir konnten von Glück sagen, dass uns unser engagierter Gastgeber darüber informiert hat, dass es diese neue Verbindung gibt, für die extra ein neuer Hafen und eine neue Straße am Festland unweit des touristisch sehr attraktiven Seljaland-Wasserfalls gebaut wurde. Nur wenige Island-Reisende planen nämlich einen Besuch dieser äußerst interessanten Vulkan-Insel ein, die bis dato nur von einem anderen Ort aus mit einer mehrstündigen Fährfahrt erreichbar war. Eine bisher zu lange Zeit für einen Tagesausflug auf diese vulkangeschichtlich hochinteressante Insel inklusive der Möglichkeit, eine Unzahl unterschiedlicher Vogelarten aus nächster Nähe zu beobachten oder zum Beispiel eine Runde Golf auf dem am Fuße eines hochaufragenden Vogelfelsens gelegenen Golfplatz zu spielen. Jetzt besteht die Möglichkeit, spontan mal kurz auf einen guten italienischen Cappuccino in der Tourist-Info auf die Insel Heimaey zu fahren und sich von der Bäckerei die lokalen Gebäckköstlichkeiten schmecken zu lassen.

Dies ist nur ein Beispiel von vielen und zeigt auf, wie oftmals nur wenig aktuelle Reiseinformationen von offiziellen Stellen in die Medien verbreitet werden. Das sehen nicht nur wir so, auch zahlreiche Unterkunfts- und Tourenanbieter sowie Museen, etc, wenn sie nicht selbst sehr aktiv sind (sein müssen), wissen nicht, wie wenig Informationen aus ihrem Land eigentlich den ausländischen Touristen erreicht. In den nächsten Wochen werden wir Zug um Zug diverse neue Artikel bei FineArtReisen einstellen und darüber berichten, was wir August in Island erlebt haben. Wir können auch dieses Mal versichern, dass das nicht nur vulkan-aktive Land mit seinen liebenswerten Bewohnern viel mehr zu bieten hat als Billigflieger-Wochendend-Trips nach Reykjavik für Partygänger und die künstlich angelegte Blaue Lagune.

Nach dem hoffentlich nun endlich überwundenen medialen Sommerloch auf breiter Front, das uns über viele Wochen unendlich viele belanglose Informationen inklusive handgestrickter Urlaubsrankings aller Couleur ohne jegliche statistische Relevanz bescherte, wo nur noch die Delete-Taste am Computer half, möchten wir Ihnen - mit Blick auf einen sonnigen Herbst und eine hoffentlich schneereiche Wintersaison - mit dem in den nächsten Wochen beginnenden Ausbau der Rubrik für kulinarische Angebote bei FineArtReisen noch mehr interessante Informationen für Ihre nächsten Reiseplanungen bieten.

Wir freuen uns auf einen informationsreichen Reise-Herbst
Ihre FineArtReisen Redaktion


Planegg, im September 2010







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