FineArtReisen® Artikel Nr. 98399 vom 02.08.2013
Quelle: FVA D Baden-Württemberg - Bad Waldsee

Von schwäbischen Nudeln und oberschwäbischem Barock

Bad Waldsee im Herzen Oberschwabens war mit 2194 Sonnenstunden im vergangenen Jahr der sonnenreichste Kurort Deutschlands – ein lichter Platz zum Entschleunigen. Und eine Stadt mit einer schwäbischen Geschichte: Im Vötschenturm, am Rande des historischen Zentrums, hat das „Spätzlemuseum“ seine Tore geöffnet. Und das städtische Museum im ehemaligen Kornhaus feiert seine 100-jährige Geschichte mit verschiedenen Sonderausstellungen.

TYPISCH! Die „schwäbische Nudel“ – Spätzlemuseum eröffnet

Typisch schwäbisch! Spätzle! Vom Spätzlebrett zur Spätzlepresse: Im oberschwäbischen Bad Waldsee hat das „Spätzlemuseum“ im Vötschenturm seine Tore geöffnet. Auf drei Stockwerken bekommen die Besucher einen durchweg spannenden Einblick in die Geschichte der „schwäbischen Nudel“. Gezeigt wird die Zubereitung damals und heute. Die Besucher spüren, dass Oberschwabens Identität nicht nur auf Spätzle beruht, sondern auch immer mit dem berühmten schwäbischen Erfindergeist zusammenhängt.

Geschabt oder gepresst? Köche wie Hausfrauen sind sich bis heute uneinig, wie die schwäbischen Spätzle zubereitet werden. Dabei sind die Zutaten simpel: Mehl, Eier, Salz und kaltes Wasser. Dann wird der Spätzleteig portionsweise von einem Brett ins Wasser geschabt oder durch die Presse gedrückt. Man isst sie als Kässpätzle oder zu Fleisch – und in der Suppe, etwa beim Gaisburger Marsch. Heidi Huber, die Inhaberin des Museums, hat für ihre Ausstellung zwölf Jahre lang historische Unikate gesammelt und mit zahlreichen Stücken aus dem Familienbesitz ergänzt. Mit der Eröffnung des Museums hat sie sich ihren ganz privaten Lebenstraum erfüllt. Zu sehen sind neben Puppenstuben, die das einstige Leben der Frau am Herd spiegeln, Pfannen, Töpfe, Spätzlehobel, Kochbücher oder Küchenmöbel. Schautafeln vermitteln alles Wissenswerte vom Erfinder der Knöpflemaschine, Philipp Mehne, im 18. Jahrhundert bis zur industriellen Fertigung der Schwäbischen Eiernudeln.

Der Vötschenturm thront am Rand der historischen Altstadt. Er ist ein Relikt aus dem Mittelalter, als die Stadt noch von einer Stadtmauer umgeben war. Der Name des Turms geht auf die Familie Vötsch zurück, die im 15. und 16. Jahrhundert zu den einflussreichen Familien der Stadt gehörte.

Geöffnet ist das „Spätzlemuseum“ im Vötschenturm am Wochenende: freitags von 13 bis 18 Uhr, samstags und sonntags von 9 bis 18 Uhr.



Weitere Informationen: www.spätzlemuseum.de




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