FineArtReisen® Artikel Nr. 196125 vom 07.04.2017
Quelle: Museum - Deutsches Museum MŘnchen

Aktionswochen zum Wissenschaftsjahr Meere und Ozeane im Deutschen Museum

Meer erleben
Entdecken, schützen, nutzen: „Meere und Ozeane“ stehen im Mittelpunkt des Wissenschaftsjahres 2016*17. Von 15. bis 30. April finden dazu im Deutschen Museum Aktionswochen statt mit Meereskino, Ausstellungen, Vorträgen und Mitmachangeboten für die ganze Familie.

Etwa 2430 Kilometer legt ein Wassertropfen von München durch Isar und Donau ins Schwarze Meer zurück. Von der bayerischen Landeshauptstadt an die Nordsee sind es gut 720 Kilometer Luftlinie, bis zur Adria immer noch gut 300 Kilometer. Doch beeinflussen Meere und Ozeane ganz unmittelbar unser tägliches Leben – als Klimamaschine, als Nahrungsquelle, als Wirtschaftsraum. Und obwohl die gigantischen Gewässer zu rund 70 Prozent unseren Planeten bedecken und schon seit Langem die Wissenschaft beschäftigen, sind sie noch immer geheimnisvoll und in weiten Teilen unerforscht. Machen Sie sich mit dem Deutschen Museum auf eine Reise ins Unbekannte. Erleben Sie vom 15. bis 30. April die Aktionswochen zum Wissenschaftsjahr 2016*17. Es geht um die Entdeckung der Meere und Ozeane, ihren Schutz und eine nachhaltige Nutzung!

Was mit den Wassertropfen aus der Isar sonst noch ins Schwarze Meer gespült wird, zeigt die Citizen-Science-Aktion „Plastikpiraten“: Im vergangenen Herbst haben Jugendliche zwischen zehn und 16 Jahren rund um die Wittelsbacher- und die Reichenbachbrücke am Ufer und im Wasser Müll gesammelt. In der Kieler Forschungswerkstatt wurden die Funde der „Isarsmaragde“ und der „9r Nymphenburger Schulen“ dann wissenschaftlich ausgewertet. Mit den Daten wird zum Beispiel analysiert, welche Flussabschnitte besonders stark mit Plastik verschmutzt sind und wie sich die Belastung von der Quelle bis zur Mündung entwickelt. Erste Ergebnisse der Münchner Plastikpiraten werden am 26. April ab 11.15 Uhr im Zentrum Neue Technologien des Deutschen Museums präsentiert. Die bundesweite Bürgerwissenschafts-Aktion geht dann im Mai in die zweite Runde.

Zum Mitmachen laden auch die Familientage von 19. bis 21. April mit zahlreichen Experimenten und Entdeckertouren in verschiedenen Abteilungen, in der Bibliothek und – bei schönem Wetter – im Museumshof. Da können Kinder mit einem Fischer Taue herstellen, mit einem Kapitän über Seekarten navigieren oder beim Anglerspiel lernen, Ressourcen zu schonen. Oder in einer Sonderführung mit Videopräsentation Hannes Lindemanns legendäre Atlantiküberquerung im Faltkajak nacherleben und in einem Tonprojekt verarbeiten. Das Kinder- und Jugendprogramm wurde zusammen mit dem Verein Kultur & Spielraum und mit der Unterstützung des Freundes- und Förderkreises des Deutschen Museums realisiert.

Bewegte Bilder bilden auch den Auftakt insgesamt zu den Aktionswochen im Deutschen Museum. Von 15. Bis 30. April läuft täglich ab 20 Uhr im Museumshof auf einer Leinwand am blauen Infocontainer das Meereskino. Und noch „Meer“ fürs Auge bieten die beiden Ausstellungen im Foyer der Bibliothek. Mit hoch ästhetischen Aufnahmen machen die Fotografen Solvin Zankl und Nick Cobbing auf „Ozeanversauerung: Das andere Kohlendioxid-Problem“ aufmerksam. Die Fotoausstellung wurde vom Geomar, dem Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung in Kiel, realisiert. Die Folgen der Überfischung, der Klimaerwärmung und der Verschmutzung mit Plastikmüll zeigen dazu Schüler und Schülerinnen im Rahmen eines EU-Projekts unter dem Titel „Zukunft Ozean“.

Um „Mensch und Meer – die Zukunft des Ozeans“ dreht sich am 24. April dann auch der erste Vortrag der Reihe „Wissenschaft für jedermann“, die extra für die Aktionswochen ausgeweitet wurde. An vier aufeinanderfolgenden Abenden präsentieren renommierte Experten im Ehrensaal Informatives, Spannendes und Unterhaltsames aus dem Spektrum des Wissenschaftsjahres „Meere und Ozeane“. Die Wissenschaftsjahre sind eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit Wissenschaft im Dialog (WiD). Sie tragen Forschung in die Öffentlichkeit und unterstützen den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft.



Weitere Informationen: www.deutschesmuseum.de




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