Bildquelle: Deutsches Museum

FineArtReisen® Artikel Nr. 196619 vom 14.04.2017
Quelle: Museum - Deutsches Museum Mnchen

Zum Welt-Labor-Tag am 23. April bietet das Deutsche Museum zahlreiche Sonderveranstaltungen

Wissenschaft begreifen
Begreifen statt büffeln: In den Laborbereichen des Deutschen Museums können Besucher Wissenschaft und Technik aktiv und alltagsnah erleben und erlernen. Anlässlich des Welt-Labor-Tags präsentieren sich am 23. April Experimentier-Werkstatt, DNA-Besucherlabor, Restaurierungsforschungslabor, Gläsernes Forscherlabor/TUMlab und Mikroskopisches Theater mit zahlreichen Sonderveranstaltungen.

Beim Workshop „Ultraviolett und Infrarot“ spüren die Teilnehmer in der Experimentier-Werkstatt unsichtbares Licht auf und lassen Schattenbilder entstehen.

Ganz klassisch im weißen Kittel und mit Pipette wird im DNA-Besucherlabor gearbeitet: Dort isolieren die Kursteilnehmer die eigene DNA aus ihren Mundschleimhautzellen.

Auf der „Bühne“ des Mikroskopischen Theaters sind Winzlinge die großen Stars: Durch das Raster-Elektronenmikroskop zeigt sich bei den Vorführungen die unendliche Formenvielfalt von Blütenpollen und Meeresplankton oder die Feinheit der Strukturen in der Welt von Wanzen, Milben, Bärtierchen & Co.

Noch kleinere Strukturen stehen gleich nebenan im Mittelpunkt: Die Wissenschaftler im Gläsernen Forscherlabor erklären, was man so alles mit Nanotechnik anfangen kann.

Ganz besondere Einblicke gewähren auch die Experten aus der Restaurierungsforschung. Sie zeigen in ihren exklusiven Sonderführungen hinter den Kulissen des Museums, wie sie mit modernster Technik wie Infrarotspektroskopie oder Computertomografie museale Artefakte untersuchen, um mehr über deren Herstellung und Verwendung zu erfahren.

DNA-Besucherlabor Die eigene DNA isolieren oder einen Verdächtigen mittels genetischem Fingerabdruck überführen: Unter Anleitung von Wissenschaftlern darf im DNA-Besucherlabor jeder Versuche durchführen und mit einer Pipette und anderen Laborgeräten aus der Molekularbiologie umgehen. Dabei kann man die Arbeit der Forscher im Labor nachvollziehen und erfährt Wissenswertes zur Zellbiologie, Vererbung und Gentechnik.
Standort: „Ufo“ im Zentrum Neue Technologien seit November 2009 Für Teilnehmer ab 14 Jahren Für Einzelbesucher und Gruppen, max. 18 Teilnehmer pro Kurs durchschnittlich ca. 3000 Besucher pro Jahr durchschnittlich ca. 200 Kurse pro Jahr Vier verschiedene Kurse

TUMlab Roboter programmieren, Teleskope bauen oder Heilpflanzen kennenlernen: Im TUMlab erleben Neugierige ab zehn Jahren aktiv die verschiedensten Bereiche der Naturwissenschaften. In den Kursen lernen sie, einen Lego-Roboter zu steuern, Moleküle am PC zusammenzusetzen oder ein Wasserkraftwerk zu konstruieren. Die Kurs-Inhalte können in den Ausstellungen des Museums vertieft oder aus einem anderen Blickwinkel betrachtet werden.
Standort: Abteilung Keramik, 2. Obergeschoss seit Oktober 2005 Für Kinder und Jugendliche ab zehn Jahren Für Einzelteilnehmer und Gruppen durchschnittlich ca. 3000 Besucher pro Jahr 17 verschiedene Kurse

Experimentier-Werkstatt Lichtquellen erkunden, Datenleitungen verstehen oder Lichtmalereien entwerfen: In der Experimentier-Werkstatt können physikalische Zusammenhänge von jedem spielerisch erforscht werden – auf eigene Faust oder mit fachkundiger Betreuung. Die Themen werden laufend erweitert, in verschiedenen Workshops wird handwerklich gearbeitet oder an Kunstwerken getüftelt.
Standort: Physik-Abteilung, 1. Obergeschoss seit Mai 2016
Für alle Besucher von sieben bis 99 Jahren
Offene Werkstatt immer donnerstags und samstags 13 bis 16 Uhr, zusätzliche Termine siehe Webseite Workshops für Besucher: Termine siehe Webseite Workshops für Schulklassen und Gruppen im Voraus zu buchen, siehe Webseite
ca. 750 Teilnehmer in Workshops und ca. 8000 Besucher in der Offenen Werkstatt pro Jahr durchschnittlich ca. 20 Veranstaltungen pro Monat/ca. 240 Veranstaltungen pro Jahr

Gläsernes Forscherlabor Das Gläserne Forscherlabor bringt realen Forschungsalltag mitten ins Museum. Hier arbeiten Nanowissenschaftler an Rastersondenmikroskopen. Von der Forschungsfrage bis zu ersten Auswertungen findet der ganze Prozess im Gläsernen Labor statt. Die Besucher erleben mit, wie man Nanostrukturen als Bilder sichtbar macht und sind eingeladen, den Wissenschaftlern Fragen zu stellen. So werden aktuelle Themen diskutiert: Von den Chancen und Risiken der Nanotechnologie bis hin zur eventuell gerade anstehenden Berufswahl eines Jugendlichen. Schüler und Studierende können auch selbst im Nanolabor mitforschen.

Mikroskopisches Theater Bei Vorführungen mit dem Raster-Elektronenmikroskop EVO MA15 von Zeiss wird die faszinierende Welt des Mikrokosmos sichtbar gemacht. Die unendliche Formenvielfalt von Blütenpollen oder Meeresplankton sind von hohem ästhetischem Reiz. An Präparaten von Insekten kann man die feinen Strukturen der Augen, Fühler oder Fresswerkzeuge studieren. Daneben erfährt man etwas über das Funktionsprinzip des Raster-Elektronenmikroskops und die spezielle Präparationstechnik dafür. Standort: Zentrum Neue Technologien seit 2016 (Vorgängermodell bis 2015 in der Abteilung Optik, die derzeit renoviert wird) Vorführungen zweimal täglich (12 und 15 Uhr)


 



Weitere Informationen: www.deutsches-museum.de




Datenschutzerklärung

FineArtReisen nimmt den Schutz Ihrer persönlichen Daten sehr ernst und hält sich strikt an die Regeln der Datenschutzgesetze. Personenbezogene Daten auf dieser Webseite werden nur im technisch notwendigen Umfang und im Zusammenhang mit den von Ihnen übermittelten Kommentaren erhoben. In keinem Fall werden die erhobenen Daten verkauft oder aus anderen Gründen an Dritte weitergegeben.

FineArtReisen erhebt und speichert automatisch im Falle des von Ihnen abgegebenen Kommentars die Einträge aus obigen Formular, die IP-Adresse des von Ihnen benutzten Rechners sowie die Uhrzeit der Übermittlung. Diese Daten können unter Zuhilfenahme anderer Datenquellen bestimmten Personen zugeordnet werden. Eine Zusammenführung dieser Daten mit anderen Datenquellen wird seitens FineArtReisen nicht vorgenommen.



Mein Kommentar soll gespeichert und veröffentlicht werden.
Hierzu erkläre ich mein Einverständnis zur Datenschutzerklärung.





Impressum

Copyright © by FineArtReisen. Die Urheberrechte der vorliegenden Publikation liegen, soweit nicht durch Autorennennung, Quellennachweis oder Bildunterschriften anderweitig angezeigt, bei FineArtReisen. Die Verwendung der Texte und Abbildungen, auch auszugsweise, bedarf der schriftlichen Zustimmung des Rechteinhabers. FineArtReisen ist ein eingetragenes Markenzeichen beim DPMA (Deutsches Patent- und Markenamt). All rights reserved!

Anzeigen

 
 
 
AdVert (Content - Werbung)