FineArtReisen® Artikel Nr. 196830 vom 20.04.2017
Quelle: FVA D Bayern - Franken

Aktive Familienzeit im Urlaubsland Franken

Unter Sonnenhimmel und Sternenzelt
Die ersten warmen Frühlingstage sind vorüber und waren dabei wie ein Versprechen auf das, was die kommenden Monate für aktive Familien im Urlaubsland Franken bringen werden: gemeinsame Kanutouren, ein Jubiläumsjahr rund um eine außergewöhnliche Wasserstraße, Erfolgserlebnisse für kleine „Gipfelstürmer“ oder Spaziergänge durch geheimnisvolle Tropfsteinhöhlen und unterm strahlenden Sternenhimmel. Auch dauert es nicht mehr lange, bis die Sonne so viel Kraft hat, dass auch die Badeseen wieder locken – und somit ist jetzt bereits die beste Zeit, um einen Sommerurlaub an den fränkischen Seen zu planen.

Im Rhythmus der Flüsse
Wenn es um den Spaß auf dem Wasser geht, gehören die fränkischen Flüsse auf jeden Fall mit dazu. Sie sind ideal, um mit der ganzen Familie zum Wasserwanderer zu werden: Bei Kanutouren entdeckt man herrliche Uferlandschaften und eignet sich Paddelschlag für Paddelschlag den Rhythmus des Wassers an. Ganz nach Wunsch kann dieser etwas flotter oder ganz gemütlich ausfallen. So freut man sich etwa auf der Wiesent in der Fränkischen Schweiz auf leichte Wildwasserfahrten oder auf der Pegnitz im Nürnberger Land abschnittsweise auf flotte Strömung und enge Kurven. Dank ihrer langsamen Fließgeschwindigkeit besonders familienfreundlich erweisen sich die „zahme“ Tauber im Lieblichen Taubertal und die Altmühl im Naturpark Altmühltal. Letztere ist sogar der langsamste Fluss Bayerns und damit eine ideale Einsteigerstrecke für Familien. Für Naturgenuss steht eine Tour auf der Fränkischen Saale in der Rhön oder auf der Regnitz im Steigerwald.

Mit der längsten Bootwanderstrecke – stattlichen 354 Kilometern – wartet aber die „fränkische Lebensader“ auf: Auf dem Main paddelt man so vom Obermain•Jura über den Steigerwald, die Haßberge, das Fränkische Weinland und das Liebliche Taubertal bis ins Spessart-Mainland. Natürlich muss niemand mit seinem eigenen Kanu auf Reisen gehen: Entlang der fränkischen Flüsse stellen Bootsvermieter Kanus, Kleidertonnen & Co. zur Verfügung, kümmern sich um den Rücktransport von Boot und Passagieren und zeigen den Bootwanderern auch, wie sie zum perfekten Kanu-Kapitän werden.

Mit dem Flößer auf der Wilden Rodach
Wer statt dem Kanu lieber das Floß vorzieht, ist im Frankenwald an der richtigen Adresse – und braucht dabei nicht einmal selber paddeln. Das übernehmen nämlich die Wallenfelser Flößer, die von Ende Mai bis September 2017 regelmäßig Floßfahrten auf der Wilden Rodach anbieten und damit die jahrhundertealte Tradition der Flößerei im Frankenwald aufrechterhalten. Indem man die gefällten Baumstämme zu einem einfachen Floß zusammenband, wurde früher das Holz des Frankenwalds zuerst auf dem Wasserweg zum Main und dann weiter zu den internationalen Holz-Umschlagsplätzen gebracht. Heute geht man zum reinen Freizeitvergnügen aufs Floß und genießt die Landschaft – sowie sechs Wehrdurchfahrten, nach denen man garantiert nicht trocken vom Floß steigt.

Festjahr für den Main-Donau-Kanal
Für Familien bietet das Wasser in Franken also viele Anlässe zur Freude – aber auch das Wasser selbst „feiert“: 2017 jährt sich die Fertigstellung des Main-Donau-Kanals, durch den eine schiffbare Wasserstraße zwischen Nordsee und Schwarzem Meer geschaffen wurde, zum 25. Mal. Das Herzstück dieser europäischen Wasserstraße verläuft mitten durch Franken. Dort verbindet der Kanal Bamberg mit Forchheim, Erlangen, Fürth, Nürnberg, Hilpoltstein, Beilngries und Kelheim und ist damit auch ein Wegweiser zu Stadtkultur, Landschaftsgenuss und aktiver Entspannung.

Entlang des Kanals folgt man zum Beispiel der Kanalroute des RegnitzRadwegs zwischen Bamberg und Nürnberg oder einem Teilstück des Altmühltal-Radwegs zwischen Dietfurt a.d.Altmühl und Kelheim. Auf letzterem wird die Radtour auch zur Zeitreise: Entlang der Tour liegen die 18 Stationen des Archäologieparks Altmühltal, der anhand von aufwendigen Rekonstruktionen und Hörstationen die Welt der Kelten, die hier einst siedelten, wieder auferstehen lässt. Auch der Main-Donau-Kanal ist übrigens für Wasserwanderer freigegeben – er eignet sich allerdings aufgrund des Schiffsverkehrs nur für geübtere Paddler. Natürlich kann man auch an Bord eines der Ausflugsschiffe gehen, die über den Kanal kreuzen, und ganz gemütlich die Uferlandschaften an sich vorbei ziehen lassen.

Der Naturpark Altmühltal, in dem 1992 das letzte Teilstück des Main-Donau-Kanals fertig gestellt wurde, rückt das Jubiläum mit vielen Veranstaltungen in den Mittelpunkt, darunter das Jubiläumsfest in Riedenburg am 22. und 23. Juli 2017 unter dem Motto „Wasser verbindet – bewegt – verändert“. Besonders stimmungsvoll fährt man zum Beispiel am 17. Juni 2017 zur Sonnwendfeier von Essing und anderen Anlegestellen mit dem Schiff nach Riedenburg, wo ein riesiges Feuerwerk den Nachthimmel erhellt. In Dietfurt a.d.Altmühl sorgt am 9. Juli 2017 das Drachenbootrennen auf dem Kanal für Spannung und auch beim Stadthafenfest in Kelheim am 4. und 5. August 2017 gibt es ein Kräftemessen auf dem Wasser: Beim Fischerstechen steigen die Mannschaften in eine hölzerne Zille und versuchen, ihre Gegner mit langen Lanzen ins Wasser zu stoßen. Mit Lichtinstallationen in der mittelalterlichen Altstadt und am Kanal begeistert Berching vom 22. bis 24. September 2017 bei der „Berchinale“.

Am 24. Juni 2017 eröffnet außerdem die „Erlebniswelt Wasserstraße“ in der Gösselthalmühle in Beilngries. Die interaktive Ausstellung beginnt schon im Freien an einem großen Holzschiff und einem Wasserspielplatz. Doch nicht nur deshalb eignet sich die Erlebniswelt bestens für Familien: In der Mühle lauscht man dem Funkverkehr zwischen einem Binnenschiffer und einem Schleusenwärter oder hört zu, wenn Nautiker, Taucher oder Dammprüfer von ihrem Beruf erzählen.

Am fränkischen Ostseestrand
Im Juni ist es dann auch endlich wieder an der Zeit, die Badesachen zusammenzusuchen. Schließlich kann im Sommer kaum jemand dem Ruf des Wassers widerstehen – und das ist in Franken natürlich nicht anders. Es muss ja nicht immer das Meer sein, obwohl auch Franken mit einem Ostsee-Sandstrand aufwarten kann: Dieser liegt allerdings bei Bad Staffelstein im Obermain•Jura und gehört zum neun Hektar großen Ostsee ganz in der Nähe des Mains. Mit seinem flach abfallenden Ufer, seinem ausgewiesenen Nichtschwimmerbereich, mit Sprungturm, Kinderspielplätzen, Café und Kiosk ist er ein ideales Ausflugsziel für Familien. Außerdem darf der Ostsee als einer von nur drei Badeseen in ganz Bayern die „Blaue Flagge“ hissen: Sie ist das Zeichen der Qualitäts-Zertifizierung der Deutschen Gesellschaft für Umwelterziehung.

Im Lieblichen Taubertal findet man Erfrischung in den Münsterseen bei Creglingen. Hier kann man es sich auf der großen Liegewiese am Kiesstrand gemütlich machen oder auf dem Barfußpfad durch den angrenzenden Wald wandeln – übrigens mit geschlossenen Augen, denn auf diesem „Fühlpfad“ dient ein gespanntes Seil als Orientierungshilfe. Große Augen bekommen Kinder auf jeden Fall, wenn sie den Wasserspielplatz entdecken, auf dem sie kleine Flussläufe bauen, einen Mini-Stausee anlegen oder sich mit dem Floß übers seichte Wasser ziehen.

Ideal zum Baden, Segeln, Surfen, Bootfahren oder Tauchen erweist sich auch der Ellertshäuser See im Fränkischen Weinland ganz in der Nähe von Schweinfurt. Die nötigen Boote bzw. die richtige Technik vermittelt gleich vor Ort eine Wassersportschule. An Land entspannt man in der Sandbucht oder auf dem Sonnendeck – oder man „erobert“ mit den Kindern den neuen Spielplatz mit Wasserspielbereich, die Flachwasserzone des Sees, den Naturerlebnispfad am Ufer oder den angrenzenden Kletterwald.

Märchenhafter Goldbergsee
Glänzende Zeiten für wasserliebende Familien bietet das Fichtelgebirge zum Beispiel mit dem Fichtelsee oder dem Weißenstädter See. Besonders schön zeigt sich auch der Goldbergsee bei Marktschorgast: Umrahmt von Fels und Wald wartet hier ein märchenhaftes Naturfelsenbad mit kristallhellem Wasser. Für jüngere Badegäste, die sich noch nicht in den See trauen, gibt es sogar ein beheiztes Nichtschwimmer- und ein Planschbecken (www.marktschorgast.de). Zauberhafte Sommerstunden erlebt man am Froschgrundsee nördlich von Rödental in der Region Coburg.Rennsteig: Er ist ein beliebtes Ziel für Schwimmer, Surfer und Kanuten – ob auch der Froschkönig sein Domizil hier hat, bleibt ein Geheimnis.

Mini-Piraten auf Kaperfahrt
Eine fränkische Ferienregion trägt den Wasserspaß bereits im Namen; zu Recht, denn das Fränkische Seenland wartet gleich mit sieben Seen auf: Altmühlsee, Brombachsee, Rothsee und ihre kleineren „Seegeschwister“ sind ein Paradies für Familien. An den Seezentren und Freizeitanlagen rund ums Wasser hat man sich ganz auf junge Besucher und ihre Eltern eingestellt: mit großen Spielplätzen, Surfkursen oder – für größere Kinder – einer Wakeboardanlage. Auf dem Altmühl- und dem Brombachsee sind außerdem Ausflugsschiffe unterwegs, die Kinder zum „Mini-Kapitänspatent“ und zu Piratenfahrten einladen. Familien, die den Brombachsee kennenlernen wollen, können sich den 29. April 2017 vormerken: An diesem Tag startet unter dem Motto „Entdecke den Brombachsee“ die Outdoor-Saison mit einem Familien-Erlebnistag.

Hoch hinaus am Fels
Das Wasser in Franken ist immer in Bewegung – und das bereits seit Jahrmillionen. Welche Kraft es dabei entfaltet hat, beweisen die steil aufragenden Felswände, die die urzeitlichen Wassermassen geformt haben. Mit ihren Überhängen, Rissen und winzigen Vorsprüngen sind sie der Grund dafür, warum Franken zu den beliebtesten Klettergebieten in Deutschland zählt. In der Fränkischen Schweiz, im Naturpark Altmühltal, im Nürnberger Land oder im Obermain•Jura haben Kletterer die freie Auswahl unter Tausenden von Routen aller Schwierigkeitsgrade. Somit finden hier Kletterprofis immer wieder neue Herausforderungen, aber auch Anfänger und Kinder fühlen sich am Fels wohl. Es gibt sogar eigene Kinderkletterfelsen sowie selbstverständlich auch Kletterkurse und -schulen, die dafür sorgen, dass die Nachwuchskletterer sicher unterwegs sind.

Wer statt am Fels hinauf lieber durch die Bäume klettert, hat in Franken eine große Auswahl an Hochseilgärten. Über 40 von ihnen laden zu einem Spaziergang durch die Baumkronen ein, wo es gilt, gut gesichert verschiedene Hindernisse zu überwinden. Auch hier sind Anfänger und Kinder dank verschiedener Schwierigkeitsgrade herzlich willkommen. Ein Beispiel dafür ist der Kletterwald Weiherhof bei Zirndorf im Romantischen Franken: 14 Parcours stehen zur Auswahl, darunter der Bärchen-Parcours für Kinder ab vier Jahren, der Koalabär-Parcours für Anfänger, der Grizzlybär-Parcours für Fortgeschrittene sowie der Braunbär-Parcours für die ganz Mutigen. Auf dem Waldboden wartet ebenfalls Abwechslung beim 3D-Bogenschieß-Parcours, beim Geocaching oder auf der Naturkegelbahn.

Tief hinein in die Erde
So wie Familien in Franken nach oben klettern, steigen sie aber auch hinab: in eine unterirdische Welt der Tropfsteine. Eine Führung durch eine der Schauhöhlen des Urlaubslands ist immer ein Erlebnis und wie eine Reise durch eine andere Welt. Das „Tor“ dazu findet man zum Beispiel in der Fränkischen Schweiz an der Sophienhöhle, der Binghöhle und der Teufelshöhe, im Nürnberger Land an der Maximiliansgrotte sowie an der Tropfsteinhöhle Schulerloch im Naturpark Altmühltal. Sie sind Wunderwerke der Natur, doch auch der Mensch hat unterirdische Welten in Franken geschaffen. Das beweisen Besucherbergwerke wie das über 500 Jahre alte Bergwerk Gleisinger Fels in Fichtelberg und die Zinnerzgrube Werra bei Weißenstadt (Fichtelgebirge) oder der Friedrich-Wilhelm-Stollen in Lichtenberg (Frankenwald). Sogar mitten in der Stadt tun sich unterirdische Welten auf, wie zum Beispiel die historischen Felsengänge in Nürnberg. Hier werden auch Führungen speziell für Kinder angeboten. Dabei helfen sie einem verzweifelten Kellergeist aus der Patsche, lüften das Geheimnis der verschwundenen Bierbrauerskinder und suchen einen längst verschollenen Schatz.

Staunen unter den Sternschnuppen
Nach solch einer Tour im „Bauch der Erde“ ist es schön, wieder im Tageslicht zu stehen – doch auch die Nächte sind für Familien in Franken spannend: Im Sternenpark Rhön bewundern sie den funkelnden Nachthimmel, der sich hier, da eine dichte Besiedlung und viel künstliches Licht fehlen, in seiner ganzen Pracht zeigt. Diesen Anblick genießt man entweder auf eigene Faust oder schließt sich einer der Sternenpark-Führungen an, die meist auch für Kinder ab acht Jahren geeignet sind. Da startet man zur Lampensafari oder zur Vollmondwanderung, streift nächtens durchs Schwarze Moor und genießt die Stunden unter Sternschnuppen und Milchstraße – der perfekte Abschluss für einen erlebnisreichen Tag im Familienland Franken.



Weitere Informationen: www.frankentourismus.de




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