FineArtReisen® Artikel Nr. 197270 vom 28.04.2017
Quelle: FVA D Sachsen

Aktivurlaub in Sachsen

Sachsenfans wissen es längst: Wer sich auf Bergtouren im Vogtland, im Erzgebirge, im Zittauer Gebirge und im Elbsandsteingebirge begibt oder die Flussufer von Elbe, Spree, Neiße und Mulde erkundet, kommt ins Schwärmen. Ob beim Radfahren, Wandern oder einfach beim Spazieren gehen, bei einer Schlauchboottour oder einer Kletterpartie – für aktive Urlauber tun sich vielerorts in Sachsen Genusswelten auf. Landschaftliche Vollkommenheit wie beispielsweise in der Felsenwelt der Sächsischen Schweiz wird gepaart mit kultureller Vielfalt und kulinarischen Erlebnissen.

Wandern und Wein genießen
Mediterrane Lebensfreude weckt die Region Dresden Elbland. In Weingütern links und rechts des Sächsischen Weinwanderweges lernt der Wanderer die Sortenvielfalt der hiesigen Weine kennen und zugleich ihre Kostbarkeit schätzen. Beim Plausch mit dem Winzer im Weinberg oder bei einer Rast in einer Straußwirtschaft, im Gewölbe eines urigen Weinlokals oder unter dem Dach einer lauschigen Laube wird schnell klar, dass man sich in einem der kleinsten Weinanbaugebiete Deutschlands befindet, in dem seit 850 Jahren Wein angebaut wird. Die Leidenschaft der sächsischen Winzer für ihren Wein spürt man entlang der Sächsischen Weinstraße zwischen Diesbar-Seußlitz und Pirna auf Schritt und Tritt.

Mit dem Schlauchboot auf Schlössertour
Ob thronend auf der steinernen Mauer einer mittelalterlichen Burg oder fröhlich rastend auf einer Decke am Ufer der Mulde – auf 100 Flusskilometern bietet das Tal der Schlösser und Burgen Raum für spannende Geschichten. Wo einst Mühlen klapperten, erfüllt heute das Sirren von Speichen die Luft, schwirren Wortfetzen vorbei und hört man schon von weitem fröhliches Fahrrad-Geklingel. Auf der Mulde selbst gehören Schlauchboote und Kajaks zum Anblick. Radfahrern und Wanderern gehören die Dübener und die Dahlener Heide, der Wermsdorfer Wald und die Flussauen der Mulde. Faszination üben alte Schlösser und Burgen aus: Gnandstein, Mildenstein und Kriebstein, Basilika Wechselburg und Rochsburg, Schloss Rochlitz und Schloss Colditz, Kloster Nimbschen und Kloster Buch. Ein sehenswertes Städtchen ist Grimma an der Mulde, einstiger Sommersitz von Georg Joachim Göschen, Verleger von Lessing-, Goethe- und Schiller-Werken. Luthers Spuren führen zum Kloster Nimbschen am Stadtrand.

An seine Grenzen und auf Schatzsuche gehen
Entspannung und Anspannung sind im Erzgebirge dicht beieinander. Der Aufstieg auf die Gipfel strengt Wanderer und Mountainbiker gleichermaßen an. Dabei sprechen sich die Trails im sogenannten Miriquidi erst allmählich unter Mountainbikern herum. Indes machen Wanderer längst auf dem als Qualitätswanderweg ausgezeichneten Kammweg Erzgebirge-Vogtland ihre Grenzerfahrungen. Diese 289 Kilometer lange Strecke vom Osterzgebirge über den vogtländischen Musikwinkel bis nach Thüringen ist eine Reise ins silberne Herz des Erzgebirges mit seinen Bergstädten, Schaubergwerken, seinen Museen und seinem Kunsthandwerk aus über 800 Jahren sächsischer Bergbaugeschichte.

Hier spielt die Musik
Der Vogtland Panorama Weg oder auch der Musikantenradweg eignen sich hervorragend dafür, den Beweis anzutreten, dass das Vogtland mehr wert ist als einen Aktivurlaub. So beginnt am Fuße der Göltzschtalbrücke, einem beispiellosen Bauwerk aus 26 Millionen Ziegelsteinen, augenscheinlich einer der schönsten Wanderwege Deutschlands. Hier gibt die Natur den Ton an. Jedes Teilstück setzt zudem kulturelle Meilensteine. Zum Beispiel begann in Markneukirchen vor über 350 Jahren das Kapitel des handwerklichen Musikinstrumentenbaus in Deutschland. Die Musikinstrumentenbauer-Stadt ist Station des Vogtland Panorama Weges ebenso wie des Musikantenradweges. Aber nicht nur hier, auch andernorts im Musikwinkel Markneukirchen – Schöneck – Klingenthal ist die Kunst des traditionsreichen Instrumentenbaus einzigartig in Deutschland hautnah erlebbar. Für strapazierte Füße sind die Erholungsbäder in Bad Brambach und Bad Elster eine Wohltat.

Auf Wegen wie gemalt
Eine Wanderung durch den Nationalpark Sächsische Schweiz ist wie eine Tour durch ein riesiges, dreidimensionales Gemälde. Denn das Elbsandsteingebirge ist eine Landschaft wie gemalt. Allein der Malerweg, um den beliebtesten der Wanderwege im Nationalpark zu nennen, ist ein Meisterwerk der Natur und Ziel begeisterter Wanderer. Er vermag den Blick für die Naturschönheiten zu schärfen, die einst Maler wie Caspar David Friedrich zu Werken von Weltgeltung inspirierten. Die alle Sinne fordernden und erfordernden Touren auf rund 1.200 möglichen Wanderkilometern unterschiedlichster Wege enden fast immer an einem der mehr als 1.100 freistehenden Klettergipfel. Mehr als 15.000 verschiedene Kletterwege führen zu ihnen hinauf – ein Paradies für Bergsteiger hier im Geburtsland des „Freeclimbing“. Parallel zu den imposanten Blickpunkten verläuft der Elberadweg auf meist flacher Strecke – für die Radler ein Vergnügen.

Neue Seen und alte Legenden entdecken
Wer sich zwischen den Teichen und Wäldern in der Oberlausitz auf Expedition begibt, darf sich ruhig Entdecker nennen: Zu finden gilt es seltene Tiere, magische Orte, alte Legenden, neue Seen. Zwischen der aus ehemaligen Tagebaulöchern neu entstandenen Seenlandschaft im Norden und dem waldreichen Bergland im Süden bieten Spree und Neiße sowie historische Städte jede Menge Abwechslung. Wer eine alte Kultur neu entdecken will, erfährt weit mehr von den Sorben als ihrer Kunst, Ostereier zu verzieren. UNESCO-Welterbe-Sucher kommen in Sachsen am Fürst Pückler Park in Bad Muskau nicht vorbei. Wo, wenn nicht auf dem Froschradweg, ist die Begegnung mit Fröschen vorprogrammiert. Neben reichlich frischem Fahrtwind um die Ohren gibt es zwischen Zittau und Görlitz auf dem Oder-Neiße-Radweg viel Kultur, Geschichte und Architektur auf die Augen.

Eine Landschaft in Bewegung
Rings um Leipzig liegt das Leipziger Neuseenland. Einst prägte die Braunkohleförderung das Landschaftsbild. Die Tagebaulöcher sind attraktiven Freizeit- und Erholungslandschaften gewichen. Tagsüber heißt es hier, Sonne, Strand und Segeln zu genießen, abends geht es auf kurzen Wegen zu Hochkultur und in die Szene von Leipzig. Auf dem Wasserweg ist der Cospudener See mit der Leipziger City verbunden. Der See mit dem längsten Sandstrand Sachsens zählt zum beliebtesten Badesee der Region Leipzig. So wie hier sind inzwischen viele Seen Anziehungspunkt für erholungssuchende Leipziger und für Touristen: Zwenkauer See, Markkleeberger See mit einer der modernsten Wildwasseranlage der Welt, Kulkwitzer See, Schladitzer See, Hainer See und andere mehr.



Weitere Informationen: www.sachsen-tourismus.de




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