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FineArtReisen® Artikel Nr. 170133 vom 27.02.2016
FineArtReisen® Veranstaltungshinweis
Quelle: kulturkurier

6. Philharmonisches Konzert

FELIX MENDELSSOHN BARTHOLDY (1809-1847)

Ouvertüre „Die Hebriden“ h-Moll op. 26 (MWV P 7)

Klavierkonzert Nr. 1 g-Moll op. 25 (MWV O 7)

Sinfonie Nr. 5 „Reformationssinfonie“ D-Dur/d-Moll op. 107 (MWV N 15)



STEFFEN SCHLEIERMACHER (*1960)

Klangrufe 5 (für Klavier und Orchester), Auftragswerk des Staatstheaters Cottbus | Uraufführung



Inga Fiolia – Klavier

Philharmonisches Orchester

Dirigent: Friedrich Haider



Gemessen an seiner relativ kurzen Lebenszeit hat Felix Mendelssohn Bartholdy ein beachtliches Œuvre hinterlassen, das zwischen Klassik und Romantik einzuordnen ist. Es werden drei Werke aus seinen reiseintensiven Jahren 1829-32 vorgestellt.



Insgesamt zehn Reisen unternahm er auf die britischen Inseln. Besonders angetan hatte es ihm die Fingalshöhle auf den schottischen Hebriden. Die hörbar von herb-schöner Natur und dem stürmischen Meer inspirierte Konzertouvertüre zeigt eindrucksvoll, dass Mendelssohn nicht nur (im wörtlichen Sinne) mit Farben, sondern auch mit Tönen zu zeichnen vermochte – und damit keine Geschichte erzählt, sondern eine Stimmung „malt“. Es entstanden drei Fassungen; das 1833 uraufgeführte Stück wurde von Brahms und Wagner hochgelobt.



Ein energisches Hauptthema eröffnet Mendelssohns erstes Klavierkonzert. Nach seinen eigenen Worten sei das 1830/31 entstandene Stück eigentlich nur ein „schnell dahingeworfenes“ gewesen – umso beeindruckender ist das Ergebnis. Nicht nur die nahtlos ineinander übergehenden Sätze, auch die Klavier- und Orchesterstimme(n) sind eng miteinander verwoben.



Als Mendelssohn mit der Komposition seiner fünften (chronologisch betrachtet: zweiten) Sinfonie begann, war er erst 20 Jahre alt und im Musikleben bereits kein Unbekannter mehr. Mit der sogenannten „Reformationssinfonie“ wollte der Komponist mit jüdischen Wurzeln sich zum christlichen Glauben bekennen. Er verarbeitete darin drei geistliche Melodien: das  Magnificat, das Dresdner Amen und einen Luther-Choral. Die kunstvolle Polyphonie zeugt von intensiver Auseinandersetzung mit Bach- und Händelwerken. Sein Experimentalstück hatte keinen leichten Start: Anlässlich des 300. Jubiläums des Augsburger Bekenntnisses – einer reformatorischen Schrift der lutherischen Kirche – komponiert, wurde die Uraufführung wegen politischer Wirren abgesagt. Zur erstmaligen Aufführung kam es 1832 oder 1833.




Termin(e): 11.03.2016 20:00
Staatstheater Cottbus (Theaterscheune)
Ströbitzer Hauptstraße 39, 03046 Cottbus


13.03.2016 19:00
Staatstheater Cottbus (Theaterscheune)
Ströbitzer Hauptstraße 39, 03046 Cottbus


Quelle: kulturkurier





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