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FineArtReisen® Artikel Nr. 170140 vom 27.02.2016
FineArtReisen® Veranstaltungshinweis
Quelle: kulturkurier

7. Philharmonisches Konzert

JOHN ADAMS (*1947)

Chamber Symphony

Violinkonzert

The Chairman Dances: Foxtrott für Orchester

Slonimsky’s Earbox



EVAN CHRIST (*1970)

Auftragswerk des Staatstheaters Cottbus | Uraufführung



Tianwa Yang – Violine

Philharmonisches Orchester

Dirigent: GMD Evan Christ



Die Werke des 1947 in Worcester/Massachusetts geborenen John Adams gehören zu den meistaufgeführten der jüngeren Musikgeschichte. Er gehört nach Steve Reich und Philip Glass sozusagen der zweiten Generation der Minimalisten an, doch man wird dem stilistisch vielfältigen Künstler nicht annähernd gerecht, wenn man ihn auf die Minimal Music reduziert. Seine Stücke klingen lebendig, zeichnen sich durch Zugänglichkeit für ein breites Publikum aus, tragen zuweilen spätromantische Züge und verleugnen auch sonst das gewichtige musikgeschichtliche Erbe nicht.



Bei der Komposition der passagenweise burlesken, mit jazzigen Anklängen gewürzten Kammersinfonie (für Holzbläser, Streicher, Schlagzeug und Synthesizer) wurde Adams 1992 von seinem kleinen, trickfilmschauenden Sohn inspiriert: Die bunte Überdrehtheit von Cartoons verwandelte er fantasievoll in Klang.



Das kraftvolle, an Berg und Prokofjew erinnernde Violinkonzert (1993) überrascht in seinen drei Sätzen mit jeweils wechselnden Schwerpunkten auf Chromatik, Tonalität und Rhyt­h­- mus.



Im Foxtrott „The Chairman Dances“ (Der Präsident tanzt) glaubt man wiederum Anspielungen auf Bernstein und Gershwin zu entdecken. Das Werk diente ursprünglich als Vorstudie zu „Nixon in China“, der Oper, die Adams zu seinem großen Durchbruch verhalf.



„Slonimsky’s Earbox“ (1996) würdigt einerseits die große Bewunderung des Komponisten gegenüber dem Œuvre Strawins­kis, referiert andererseits aber auch auf den russisch-ame­ri­ka­nischen Dirigenten, Musikwissenschaftler und -kritiker Nicolas Slonimsky, dessen theoretische Erarbeitungen Adams‘ Wirken maßgeblich beeinflussten. Nach eigenen Angaben stellte „Slonimsky’s Earbox“ für letzteren einen wichtigen Wendepunkt in seinen Orchesterwerken dar, zu dem ihn insbesondere seine harmonischen und kontrapunktischen Experimente in der „Chamber Symphony“ und dem Violinkonzert geführt hatten.




Termin(e): 01.05.2016 19:00
Staatstheater Cottbus (Großes Haus)
Schillerplatz 1, 03046 Cottbus


29.04.2016 20:00
Staatstheater Cottbus (Großes Haus)
Schillerplatz 1, 03046 Cottbus


Quelle: kulturkurier





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